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"Web-Journal zum Jugendstil: Bewegte Jahre. Auf den Spuren der Visionäre" zu den 10 neusten Einträgen

Web-Journal zum Jugendstil: Bewegte Jahre. Auf den Spuren
der VisionäreWeb-Journal zum Jugendstil: Bewegte Jahre. Auf den Spuren der Visionäre

Museum

Museum für Kunst und Gewerbe
20099 Hamburg, Hamburg
mkg-hamburg.de

Museumssparte

Kulturgeschichtliches Spezialmuseum
Ostasien, Islam, Grafik und Plakat, Design, Musikinstrumente, Kunsthandwerk, Fotografie, Mode und Textilien, Antike

Beschreibung

Europa um 1900 – eine Zeit der Umbrüche. Frauen kämpfen für ihre Rechte, Gesundheitsbewusste entdecken die Vorteile einer vegetarischen Ernährung und Publizisten reformieren die Erziehung. Auch Künstler und Gestalterinnen brechen mit alten Vorstellungen und wagen den Neuanfang. In diese Epoche fällt die Gründung des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg. Der erste Direktor Justus Brinckmann erwirbt 1900 zahlreiche Exponate auf der Weltausstellung in Paris. Heute ist die Jugendstil-Sammlung Fundament des Hauses und präsentiert die Entwürfe großer internationaler Gestalter: Die minimalistischen Stühle von Charles Rennie Mackintosh, den funktional ...mehr

Informationen zu Zeit und Dauer

Durch die Ausrichtung auf die Sammlung und nicht auf temporäre Ausstellungen ist eine Nutzbarkeit über einen längeren Zeitraum gewährleistet. 

Anmerkungen zu den Kosten und zur Finanzierung

Realisiert im Rahmen des Förderprojektes „Pilot Inklusion“. Projektträger: Bundeskunsthalle in Bonn. Gefördert aus den Mitteln des IT-Globalfonds der Freien und Hansestadt Hamburg.

Besonderheiten

Das Web-Journals zum Jugendstil ist barrierefrei navigierbar. Für alle Bilder und Dokumente haben wir detaillierte alternative Bildbeschreibungen erstellt, die Blinden und Menschen mit Sehbehinderung eine Teilhabe an den historischen Bildern, dem Einrichtungs- und Kleidungsstil der Epoche ermöglichen. Das Web-Journal bietet als zusätzliches Feature eine professionell eingesprochene Audioversion, die jederzeit anwählbar ist. Ein Einführungsvideo in Deutscher Gebärdensprache erklärt Motivation und Inhalt des Tagesbuchs. Eine einfache Textvergrößerung ist per Mausklick möglich. Weitere Kriterien für ein barrierefreies Webdesign wurden gemäß BITV berücksichtigt.

Probleme & Lösungen

Bei der Entwicklung eines ausführlich bebilderten Vermittlungsangebots wurden wir immer wieder mit Fragen nach Bildrechten und Nutzbarkeit konfrontiert. Die zahlreichen Bilderanfragen an Museen, Archive und Bibliotheken haben viel Zeit und Ressourcen in Anspruch genommen. Als hilfreich und sehr inspirierend haben sich digitale Sammlungen herausgestellt, die ihre Inhalte gemeinfrei anbieten, wie etwa die eigene Sammlung Online. Um die Vorteile und Möglichkeiten von gemeinfreien Werken zu unterstreichen, haben wir die Bildrechte genau dokumentiert und zur Weiternutzung für den/die digitale/n Besucher*in entsprechend markiert.

Öffentlichkeitsarbeit

Das Web-Journal bewerben wir mit einer Postkarte mit Brailleschrift, die als transparenter Relieflack aufgetragen wurde. Auf der Homepage des Museums für Kunst und Gewerbe wird das Web-Journal unter „Digitale Angebote“ und „Inklusion“ vorgestellt.

Empfehlung

Viel Zeit auf die Entwicklung eines spannungsreichen Storyboards verwenden,
eine intensive Bild- und Textrecherche betreiben und immer wieder ganz unterschiedliche Test-Leser*innen/User*innen als Kontrollinstanzen involvieren.

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Kurzinfos

Thema

Kunsthandwerk: 20. Jh.
Museumssammlung/Arbeiten im Museum

Zielgruppe

Bildungseinrichtungen:
Sekundarstufe 2
Berufsschulen
Hochschulen & Universitäten
Volkshochschulen u.ä.
Einzel- und Gruppenbesucher:
Jugendliche, von ca. 15 bis 18 J.
Junge Erwachsene, ab ca. 18 J.
Erwachsene
Mehrere Altersklassen
Konzeptionelle Schwerpunkte:
generationsübergreifend
Besucher mit Behinderungen einbeziehend

Format

Medienangebote in den Ausstellungen:
Ton, Film, Animation u.ä.
Computerstationen u.ä.
Medienangebote begleitend zu den Ausstellungen:
Audioguides, PDA, I-Pods u.ä.
Kataloge, Kurzführer u.ä.

Laufzeit

13.04.2017 - 31.12.2020

Kooperationspartner

Büro für Exakte Ästhetik, Daniel Kreischmann, Stiftung Zentralbibliothek für Blinde, Gebärdenwerk Hamburg, Mathias Knigge/ Büro für Inklusion und demografiefeste Lösungen

erstellt: 13.11.2017
geändert: 15.11.2017