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KONTAKTlinseKONTAKTlinse

Museum

Museum Villa Stuck
81675 München, Bayern
www.muenchen.de/villastuck

Museumssparte

Kunstmuseum

Beschreibung

KONTAKtlinse ist ein interkultureller Medienworkshop, der 20 Jugendlichen – davon die Hälfte minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge, die andere Hälfte Jugendliche aus Münchner Gymnasien – die Möglichkeit bot, an einem Wochenende im Museum Villa Stuck gemeinsam einen Film zu drehen. Das Besondere des Projekts ist die Begegnung von Jugendlichen mit äußerst verschiedenen sozialen und kulturellen Hintergründen.
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Zusätzliche Informationen zur Zielgruppe

minderjährige unbegleitete Flüchtlinge und jugendliche SchülerInnen aus Münchner Gymnasien (zwei sozial und kulturell völlig verschiedene Bevölkerungsgruppen)

Besonderheiten

Die meisten der unbegleiteten Flüchtlinge konnten im Rahmen von KONTAKTlinse zum ersten Mal in ihrem Leben ein Kunstmuseum betreten. Gleichzeitig gab das Projekt den Anstoß zu eigenen künstlerischen Prozessen. Über die Begegnung sozial und kulturell völlig verschiedenen Bevölkerungssgruppen förderte KONTAKTlinse Toleranz, Offenheit im Umgang miteinander, sowie Gemeinschaftssinn. Gleichzeitig wurden die Besucher des Museums für die Thematik der Flüchtlinge sensiblisiert. Das Projekt förderte Inklusion, Partizipation und künstlerische Aktion in konzentrierter Form. Das Projekt ist übertragbar auf andere Orte und andere Zielgruppen.

Probleme & Lösungen

Aus Sicht der Projektleiter ist der Workshop „ausgesprochen positiv verlaufen“. Trotz der sozialen und kulturellen Unterschiede, eines hohen Arbeitspensums und der sprachlichen Missverständnisse funktionierte die Annäherung der Jugendlichen hervorragend. Doch gehören auch Konflikte zu jeder Begegnung dazu. Jede Teilgruppe hatte ihre eigene Dynamik. Bei einer Gruppe gab es bei der Ideenfindung und beim Dreh der Filme leichte Konflikte. Die Jugendlichen waren aber sehr bemüht, Lösungen zu finden und haben dies auch geschafft. Probleme gab es zeitweise auf Grund der extremen Sommerhitze, die dem technischen Equipment zu schaffen machte.

Öffentlichkeitsarbeit

Flyer, Internet, Zeitung, persönliche Ansprache

Empfehlung

Das Besondere des Projektes liegt in der Begegnung zweier völlig verschiedener Bevölkerungsgruppen. Deshalb ist es wichtig, die Teilgruppen (Arbeitsgruppen) jeweils heterogen mit Teilnehmern aus beiden Bevölkerungsgruppen zu besetzten. Insbesondere auf Grund des vorgegebenen Zeitrahmens des Projektes, leistet ein detaillierter Ablaufplan gute Dienste. Neben der kreativen Tätigkeit steht die soziale Begegnung im Vordergrund. Hier spielen die gemeinsamen Mahlzeiten in den Pausen eine große Rolle.

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Kurzinfos

Thema

Kunst: Film

Zielgruppe

Bildungseinrichtungen:
Sekundarstufe 2
Förderschulen u.ä.
Einzel- und Gruppenbesucher:
Jugendliche, von ca. 15 bis 18 J.
Konzeptionelle Schwerpunkte:
kulturelle Vielfalt/Zuwanderungsgeschichten berücksichtigend

Format

personale Angebote begleitend zu den Ausstellungen:
Labore & Werkstätten
Workshops
Medienangebote in den Ausstellungen:
Ton, Film, Animation u.ä.

Zeitraum, Stundenvolumen

2 Tage
insgesamt 18 Std.

Kooperationspartner

SchlaU-Schule für junge Flüchtlinge in München (Kontakt zu den Flüchtlingen); Sammlung Goetz (Förderer)

Entstandene Gesamtkosten

7.300 €

erstellt: 07.03.2011
geändert: 11.07.2011