
FARBEN IM KOPF. Workshops für Menschen mit Demenz im Kunstmuseum
Museum
Kunstmuseum Bonn
53113 Bonn, Nordrhein-Westfalen
www.kunstmuseum-bonn.de/vermittlung
Museumssparte
Kunstmuseum
Rheinische Expressionisten; Gegenwartskunst
Beschreibung
Ab 2011 können Gruppen aus Tagespflegehäusern, Wohnheimen und Wohngemeinschaften für Demenzerkrankte (5 bis 8 Personen) Workshops im Kunstmuseum Bonn besuchen.
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Zusätzliche Informationen zur Zielgruppe
Vielfältige Formen und Stadien der Beeinträchtigungen und Erkrankungen werden bei den Veranstaltungen berücksichtigt.
Besonderheiten
Mit geschulten MitarbeiterInnen, verbindlichen Kooperationspartnerschaften und einer Analyse der eigenen Sammlung lässt sich dieses Angebot leicht übertragen. Für die Teilnehmenden stellt das Museeum einen sowohl geschützten als auch inspirierenden Raum dar, insofern besitzt es eine nachhaltige Wirkung für verbleibene Fähigkeiten und das Selbstvertrauen. Die Kontinuität der Angebote vermittelt Halt und Orienrierung.
Gemäß der Diskussionen hinsichtlich des demografischen Wandels weckt dieses Projekt öffentliches Interesse und vielfach auch die Bereitschaft zur Unterstützung.
Probleme & Lösungen
Fachkompetenz: Das Museumsteam muss sich fortbilden, informieren, sich gegenseitig coachen.
Personalaufwand: Die TeilnehmerInnen werden gebracht, abgeholt, bei der Arbeit unterstützt, auf Toilettengänge begleitet, mit Getränken versorgt, in Rollstühlen geschoben. Daran sind 2 MitarbeiterInnen des Museums, ein Fahrdienst bzw. die Angehörigen sowie 2 den Teilnehmenden vertraute MitarbeiterInnen der Einrichtung präsent. Ohne diesen personellen und zeitlichen Aufwand ist dieses Porjekt nicht durchführbar. Museum, Einrichtung, die aktiv Beteiligten sowie die Träger müssen hinter dem Konzept stehen. Dafür bedarf es gemeinsamer Gespräche und guter Konzepte.
Berücksichtigung altersspezifischer Einschränkungen
Angebote für dementiell veränderte Menschen bedürfen spezieller Bedingungen:
- barrierefreie Räumlichkeiten
- genügend Zeit und genügend BetreuerInnen
- positives und Sicherheit gebendes Umfeld
- geschulte MuseumspädagogInnen und Aufsicht
- barreirefreie Materialien bei der bilderischen Arbeit (keine Verletzungsgefahr, geringe körperliche Anstrengung)
- Gesprächgsanlässe
- Methoden und Materialien, die Aufmerksamkeit und Sinneswahrehmung stärken
Öffentlichkeitsarbeit
Persönliche Ansprachen, örtliche Tageszeitung, Bonner Altenhilfe als Motor
Empfehlung
Langfristige Palnung und Vorbereitung; Kontinuität sicher stellen; auf Qualität und Professionalität der Angebote achten.
Thema
Kunst: zeitgenössisch
Zielgruppe
Einzel- und Gruppenbesucher:
Senioren
Format
personale Angebote begleitend zu den Ausstellungen:
Gesprächs- & Arbeitskreise
Workshops
Zeitraum, Stundenvolumen
mindestens 6 Monate
insgesamt 2 Stunden pro Monat
Kooperationspartner
Externe diverse Fortbildungen; Bonner Altenhilfe der Stadt Bonn
erstellt: 27.09.2011
geändert: 19.09.2017

