Wem gehört die Stadt? Street Art mit Jugendlichen
Museum
Historisches Museum Hannover
30159 Hannover, Niedersachsen
www.historisches-museum-hannover.de
Museumssparte
Historisches Museum
Stadtgeschichte, Niedersächsische Landesgeschichte, Volkskunde
Beschreibung
Wer kann und darft den öffentlichen Raum gestalten? Wie kann ich selbst in das Erscheinungsbild meiner Stadt verändern? Seit dem 7. Oktober beschäftigt sich eine Gruppe von Jugendlichen intensiv mit diesen Fragen zur aktiven Selbstgestaltung des öffentlilchen Raumes. Angeleitet und unterstützt werden sie dabei von Experten aus Architektur, Städtebau, Kulturwissenschaften sowie Kunst und Design. Dabei erforschen die Jugendlichen einen ganz konkreten urbanen Raum: das Areal rund um das „Hohe Ufer“. An diesem geschichtsträchtigen und sehr spannenden Stadtraum, an dem sich aktuell starke Wandlungen vollziehen, haben die Projektteilnehmer analysiert, w ...mehr
Zusätzliche Informationen zur Zielgruppe
Zielgruppe des Projekts waren Jugendliche von 12 bis 19 Jahren. Zielgruppe der Projektergebnisse sind alle Nutzer des öffentlichen Raumes am Hohen Ufer, rund um das Museum.
Informationen zu Zeit und Dauer
Das Projekt läuft bis alle Materialien von den Nutzern im öffentlichen Raum aufgebraucht worden sind
Anmerkungen zu den Kosten und zur Finanzierung
Gefördert wurde "Wem gehört die Stadt?" durch die Region Hannover, alneba media network und HELMA Wohnungsbau.
Besonderheiten
In dem Projekt wurde ein Kernthema des Museums aufgegriffen: städtische Räume, ihre Geschichte, Bedeutung und Funktion. Die Jugendlichen wurden an eine Auseinandersetzung mit diesem Thema herangeführt, in dem ihnen die Möglichkeit geboten wurde, sich kreativ mit diesen urbanen Räumen zu beschäftigen. Gerade die intersdisziplinären Perspektiven aus Architektur, Städtebau, Kunst, Kulturwissenschaften etc. haben den Jugendlichen vielfältige Ansätze für die eigene Aneignung des Themas geboten.
Die Jugendlichen haben sich ihr jeweiliges Projekt vollkommen selbststänig erdacht und in Zusammenarbeit mit den Experten aus Architektur, Stadtentwicklung, Kunst und Design sowie Kulturwissenschaft umgesetzt. Für die kontinuierliche Mitarbeit war es förderlich den Jugendlichen viel Freiraum für ihre Ideen zu geben und ihrer Arbeit die angemessene Wertschetzung durch eine professionelle Begleitung entgegen zu bringen.
Probleme & Lösungen
Street Art vollzieht sich in der Regel illegal an Hauswänden und öffentlichen Plätzen. Mit einem Museumsprojekt konnte dieser Weg natürlich nicht beschritten werden. Daher wurden viele Gespräche mit den städtischen Behören zu den verschiedenen Projekten geführt. Da diese Gespräche überwiegend während der Unterrichtszeiten stattfanden, konnten die Jugendlichen leider nicht teilnehmen. Jedoch wurden sie bei jedem Projekttreffen über die Entwirklungen aufgeklärt und konnten so miterleben, dass Street Art auch mit offizieller Genemigung möglich ist und somit wahrscheinlich eine längere Lebensdauer hat, damit zuweilen aber auch andere Aussagen erzeugt.
Öffentlichkeitsarbeit
Internet (vor allem über soziale Netzwerke), Fernsehen, Flyer, Printmedien
Weitere Materialien zu diesem Projekt
Thema
Architektur
Heimatkunde: Orts- und Regionalgeschichte
Zielgruppe
Gesellschaftlich und sozial relevante Einrichtungen u.ä.:
Jugendhilfe- & freizeit
Einzel- und Gruppenbesucher:
Jugendliche, von ca. 12 bis 15 J.
Jugendliche, von ca. 15 bis 18 J.
Junge Erwachsene, ab ca. 18 J.
Format
personale Angebote begleitend zu den Ausstellungen:
Ferien- & Freizeitangebote
Workshops
Medienangebote in den Ausstellungen:
Anfassen erlaubt! Hands on u.ä.
Laufzeit
07.10.2013 - 30.11.2013
Kooperationspartner
Architektenkammer Niedersachsen, Hannoverliebe!, Multimediamobil, N2M Architekten und Stadtplaner, Prof. Ekkehard Bollmann
erstellt: 21.11.2013
geändert: 14.08.2014





