playing future
Museum
Kunsthalle zu Kiel
24105 Kiel, Schleswig-Holstein
www.kunsthalle.uni-kiel.de
Museumssparte
Kunstmuseum
Beschreibung
Der inhaltliche Schwerpunkt lag in der Ausstellung „playing future“, die den spielerischen Zugang zu Zukunftsfragen und ihren Herausforderungen thematisierte. Bis zu 17 Jugendliche verschiedener Herkunft waren eingeladen, sich durch die Ausstellung inspiriert, dem Thema mit Musik und Bewegung anzunähern. Die Teilnehmer_innen entwickelten, unterstützt durch die Elektronik-Live-Musiker Gebrüder Teichmann aus Berlin, eigene Soundtracks und Klangcollagen mit analoger Musikelektronik. Neben Klangexperimenten wurde ein Werbe-Jingle für die "Partei der Zukunft" erarbeitet. Die Idee dazu stammte von den Jugendlichen. Mit dem freien Künstler, Perfo ...mehr
Zusätzliche Informationen zur Zielgruppe
Die heterogenen Teilnehmer_innen (Jugendliche aus einem sozial- und einkommensschwachen Bezirk Kiels und aus ihrer Heimat geflohene Jugendliche zw. 14-18 Jahre) mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und aus verschiedenen Sprachräumen waren eingeladen, sich dem Thema Zukunft durch Musik und Bewegung anzunähern. Der integrative Gedanke stand somit im Vordergrund des Projektes, womit sich dieses von vielen vergleichbaren Angeboten für Flüchtlinge abgehoben hat.
Informationen zu Zeit und Dauer
Ganztages-Kurs
Anmerkungen zu den Kosten und zur Finanzierung
Dieses Projekt wurde gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, im Rahmen von "Kultur macht stark" (ChanceTanz).
Besonderheiten
Unser Hauptziel, ein integratives Projekt durchzuführen, wurde erreicht. Es fand ein reger Austausch der Geflüchteten mit den Kieler Jugendlichen statt. Mehrfach wurde von den Flüchtlingen betont, wie schön es sei, an einem Workshop teilnehmen zu können, der nicht nur für Flüchtlinge organisiert ist. Untereinander wurde über Themen wie Flucht und Heimat geredet. Auch lernten die Jugendliche die Kunsthalle zu Kiel kennen - einen Ort, an dem sie jederzeit willkommen sind und sich ausprobieren können.
Nach diesem Projekt wurde bereits ein weiterer Workshop in den Herbstferien 2015 durchgeführt, an dem fast alle Teilnehmer_innen wieder dabei waren. Bis heute besteht eine gute Zusammenarbeit zwischen lifeline e.V., der Lilli-Martius-Schule und der Kunsthalle zu Kiel und soll auch nachhaltig betrieben werden.
Probleme & Lösungen
Die angewandten Methoden wurden im Laufe der Woche stark an die Gruppe angepasst. Der zuerst angedachte assoziative Ansatz, sich klanglich und körperlich frei mit den Werken der Ausstellung auseinanderzusetzen, war für viele Teilnehmer_innen zu abstrakt, auch im Hinblick auf ihre oft erst wenige Monate zurückliegende Flucht. Dafür waren sie umso stärker daran interessiert, z.B. die Technik der digitalen sowie analogen Tonaufnahme, zu erlernen.
Öffentlichkeitsarbeit
Flyer, Video-Trailer, persönliche Ansprache, Internet, Newsletter
Thema
Kunst
Zielgruppe
Bildungseinrichtungen:
Sekundarstufe 1
Sekundarstufe 2
Gesellschaftlich und sozial relevante Einrichtungen u.ä.:
Migrantenselbstorganisationen, Integrationsbüros u.ä.
Jugendhilfe- & freizeit
Einzel- und Gruppenbesucher:
Jugendliche, von ca. 12 bis 15 J.
Jugendliche, von ca. 15 bis 18 J.
Konzeptionelle Schwerpunkte:
kulturelle Vielfalt/Zuwanderungsgeschichten berücksichtigend
unterschiedliche soziale Hintergründe berücksichtigend
Format
personale Angebote in den Ausstellungen:
methodisch variierte Führungen
Künstler- und Expertengespräche
personale Angebote begleitend zu den Ausstellungen:
Ferien- & Freizeitangebote
Workshops
Medienangebote in den Ausstellungen:
Ton, Film, Animation u.ä.
Medienangebote begleitend zu den Ausstellungen:
Audioguides, PDA, I-Pods u.ä.
Laufzeit
24.08.2015 - 28.08.2015
Kooperationspartner
Lilli-Martius-Schule, lifeline e.V. , Schleswig-Holsteinischer Kunstverein e.V., Kunsthalle zu Kiel
erstellt: 15.01.2016
geändert: 18.01.2016





