GrabungsCamp
Museum
Varusschlacht im Osnabrücker Land - Museum und Park Kalkriese
49565 Bramsche, Niedersachsen
www.kalkriese-varusschlacht.de
Museumssparte
Archäologisches Museum
Beschreibung
Im GrabungsCamp werden Kinder, Jugendliche und Erwachsene selbst für einige Stunden zu Archäologen.
Auf dem Areal des ca. 100 qm großen GrabungsCamps sind vier Fund- und Befundsituationen rekonstruiert, die Originalbefunden der hauseigenen Grabungen nachgebildet sind und die von den Besucher/Innen erforscht werden.
mehr
Zusätzliche Informationen zur Zielgruppe
Neben differenzierten Programmen für Schulklassen der Grundschulen sowie der Sekundarstufen I und II werden außerdem Kindergeburtstage, Programme für Familien und Erwachsenengruppen und Tage der Offenen Grabung angeboten.
Informationen zu Zeit und Dauer
Es handelt sich um ein saisonales Angebot von April bis Oktober
Anmerkungen zu den Kosten und zur Finanzierung
Die Gesamtkosten des Projektes beliefen sich auf rund 300 000 Euro. Finanziell unterstützt wurde es vom
Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems, der Klosterkammer Hannover, dem Landschaftsverband Osnabrücker Land e.V. und der Friedel & Gisela Bohne
Besonderheiten
Das GrabungsCamp stellt eine Verbindung zwischen den Ausgrabungen vor Ort und der archäologischen Dauerausstellung her. Durch die Authentizität der Funde und Befunde und ihren unmittelbaren Bezug zu den hauseigenen Forschungen sticht es damit aus den wenigen vergleichbaren Projekten heraus. Der innovative Ansatz, der den Besucher/Innen ermöglicht, die Forschungsergebnisse nicht nur passiv aufzunehmen, sondern sie sich aktiv selbst zu erarbeiten, hat großes Potential und wird auf der Grundlage der gewonnen Erfahrungen stetig weiterentwickelt.
Probleme & Lösungen
Deutschlandweit existiere nur sehr wenige Projekte, die bei der Entwicklung des GrabungsCamps als Vorbild dienen konnten. Das Projekt musste in großen Teilen völlig neu entwickelt und in der Praxis getestet werden. Der interaktive Ansatz wurde bereits in einigen temporären Pilotprojekten getestet. Die hierbei erzielte außerordentlich positive Resonanz wurde zum Anlass genommen, ein neues Angebot zu entwickeln, mit dem Ziel, die Arbeitsweisen der Archäologen für Besucher von der Ausgrabung bis zur Auswertung transparent zu machen.
Die Programmangebote im GrabungsCamp erfordern umfangreiche Vorbereitungen und sind auch in der Durchführung sehr betreuungsintensiv.
Öffentlichkeitsarbeit
Jahresprogramm, Schulklassenflyer, Homepage, Lehrerfortbildung
Empfehlung
Die Museen sollten auf jeden Fall eigene Grabungen durchführen, um eine Authentizität der rekonstruierten Funde und Befunde gewährleisten zu können. Nur so kann für die Besucher/Innen ein unmittelbarer Bezug zwischen der inszenierten Ausgrabung und dem Fundort hergestellt werden, wodurch sie nicht nur zu einem tieferen Verständnis archäologischer Arbeitsmethoden, sondern auch der Forschungen und Forschungsergebnisse zu diesem Fundort gelangen.
Thema
Archäologie: römische Antike
Geschichte: Germanen
Zielgruppe
Bildungseinrichtungen:
Grundschule, Primarstufe
Sekundarstufe 1
Sekundarstufe 2
Förderschulen u.ä.
Gesellschaftlich und sozial relevante Einrichtungen u.ä.:
Migrantenselbstorganisationen, Integrationsbüros u.ä.
Jugendhilfe- & freizeit
Religion & Gemeindewesen
Einzel- und Gruppenbesucher:
Kinder, bis ca. 12 Jahre
Jugendliche, von ca. 12 bis 15 J.
Jugendliche, von ca. 15 bis 18 J.
Junge Erwachsene, ab ca. 18 J.
Erwachsene
Familien
Konzeptionelle Schwerpunkte:
kulturelle Vielfalt/Zuwanderungsgeschichten berücksichtigend
Besucher mit Behinderungen einbeziehend
unterschiedliche soziale Hintergründe berücksichtigend
Format
personale Angebote in den Ausstellungen:
Fachführungen
methodisch variierte Führungen
Künstler- und Expertengespräche
personale Angebote begleitend zu den Ausstellungen:
Kindergeburtstage u.ä.
Ferien- & Freizeitangebote
Labore & Werkstätten
Workshops
Feste, Jubiläen, „Tag des..“ u.ä.
Medienangebote in den Ausstellungen:
Schautafeln, Texte, Bilder u.ä.
Anfassen erlaubt! Hands on u.ä.
Computerstationen u.ä.
Laufzeit
01.04.2017 - 31.10.2019
erstellt: 26.10.2017
geändert: 27.10.2017





