Beispielprojekt Ruhrgebietsklänge
Museum
LWL-Industriemuseum - Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
44388 Dortmund, Nordrhein-Westfalen
www.lwl-industriemuseum.de
Museumssparte
Mehrere Museen in einem Museumskomplex
Branchenspezifisch Industriekultur, Technik, Verkehr, Arbeitsplatzausstattung, Großmaschinen, Werkzeug, Arbeitsschutzkleidung, Fotos/Postkarten, Gemälde, Laienkunst, Alltagsgeschichte, Biografien
Beschreibung
Kohle und Stahl haben Mitte des 19. Jhd. das Ruhrgebie zu einer dicht bevölkerten, ‚schwerindustrialisierten’ Region gemacht. Heute lässt sich diese Epoche, die die Menschen, die Landschaft und Städte an der Ruhr geprägt haben, nur noch erahnen. Berg- und Hüttenwerke wurden stillgelegt und abgerissen, Arbeitsplätze gingen verloren, Menschen wanderten ab.
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Zusätzliche Informationen zur Zielgruppe
Angesprochen wurden Schulen mit musikalischem Schwerpunkt, deren Lehrer und Schüler sich interdisziplinär mit Industriekultur, Geschichte und Musik auseinandersetzen möchten.
Besonderheiten
Schüler und Lehrer aller Schulformen erhalten neue spannende Impulse für den Unterricht und neue Perspektiven für den Alltag: die Auseinandersetzung mit historischen Klängen, das Sammeln von alltäglichen Geräuschen der Gegenwart und die Umsetzung in ein musikalisches Stück. Die eigenständige Umsetzung in jeweils eigene Musikstilrichtungen durch die Jugendlichen bietet die Möglichkeit, auch die Vielfalt der Musikkulturen im Ruhrgebiet zu zeigen. Die Präsentation der Komposition im Museum als Aufführung gibt den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihr Werk der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und öffentlich Stellung zu beziehen.
Durch die Ausarbeitung von Unterrichtsreihen als DVD können die Schulen auch über 2010 das Projekt durchführen und weiterentwickeln und damit ihr Schulprogramm weiter schärfen. In Form von Bildungspartnerschaften zwischen den Schulen und dem dezentral angelegten LWL-Industriemuseum können langfristige Kooperationen und außerschulische Impulse entstehen.
Probleme & Lösungen
1. Durchsetzung der Interdisziplinarität: In erster Linie fühlten sich Musiklehrer angesprochen, die weniger Interesse an der Umsetzung der historischen Grundlagen hatten; Lösungsansatz: Erst der Nachweis der inhaltlichen Auseinadersetzung mit dem historischen Kontext ermöglichte die Anforderung des Komponisten.
2. Zeitfenster war zu große: Oktober 2009 - Juli 2010; Lehrer wünschten sich komprimiertes Zeitfenster, zum Beispiel eine Projektwoche oder Ähnliches.
Öffentlichkeitsarbeit
Internet, Zeitung
Thema
Geschichte: Sozial- und Industriegeschichte, Musik
Zielgruppe
Bildungseinrichtungen:
Sekundarstufe 1
Sekundarstufe 2
Format
personale Angebote begleitend zu den Ausstellungen:
Gesprächs- & Arbeitskreise
Zeitraum, Stundenvolumen
20 Wochen
insgesamt 30 Stunden
Kooperationspartner
freien Musikern, Schulen
Entstandene Gesamtkosten
30.000 €
erstellt: 10.08.2010
geändert: 02.03.2011
