
Expressives Selbstportrait - Linolschnitt und digitale Medien
Museum
Stadtmuseum Hofheim am Taunus
65719 Hofheim am Taunus, Hessen
www.hofheim.de/Themen/Kultur/Stadtmuseum/Museumspaedagogik/
Museumssparte
Museum mit verschiedenen Sammlungsschwerpunkten
Beschreibung
1. Schritt: (Ort Museum)
Vorstellung und Einführung in das Thema „Expressionismus“ (Stilrichtung, Vertreter).
Kenntnisse sammeln: die Schüler werden über eigenes Wissen befragt, welche Bilder und welche Künstler sie kennen und wie deren Bedeutung in der Kunstgeschichte ist.
Anschließend folgt die Präsentation ausgesuchter Werke in der Ausstellung des Museums und das Erarbeiten der wesentlichen Merkmale der Stilrichtung an Hand der Bilder (Reduzierung auf wesentliche Linien und Farben sowie Techniken, zum Beispiel Holzdruck)
2. Schritt (Ort Schule)
Fotos anfertigen: Die Schüler beginnen mit gegenseitigem Fotografieren (sie können wählen, ob sie an einem Selbstportrait arbeiten oder ein fremdes Portrait anfertigen und bearbeiten).
Die Fotos sollen in DIN A 4 ausgedruckt werden, wobei bereits optional ein Bildbearbeitungsprogramm (PC) genutzt werden kann (zum Beispiel kann der ablenkende Hintergrund entfernt werden.)
3. Schritt: (Ort Museum)
Erstellen der Druckvorlage. Die ausgedruckten Portraitfotos dienen den Schülern als Vorlage für die folgende Tontrennung. Sie sollen über den Weg der Zeichnung Kenntnisse über Tontrennung erarbeiten und einen Abstraktionsprozess durchlaufen (alternativ konnte dieser auch vorher am PC erfolgen).
Die Zeichnung wird auf Linolplatte übertragen, Schüler beginnen die Linolplatten zu bearbeiten.
4. bis 6. Schritt: (Ort Museum)
Experimentelles Arbeiten. Zunächst werden Probedrucke erstellt. Anschließend beginnt die Phase des experimentellen Arbeitens: durch die Verwendung verschiedener Druckfarben oder durch Verändern der Linolplatte. Die Schüler sollen in Teams zusammenarbeiten, sich Tipps geben, Ideen der anderen übernehmen, ausprobieren.
Weitere Möglichkeiten experimentellen Arbeitens: Drucke digital einscannen und verändern, zum Beispiel verschiedene Hintergründe hinzufügen, etwa Zeitschriften- und Landschaftsbilder und so weiter. Die Schüler sollen ihr eigenes Werk gestalten, aber auch an analogen und digitalen Stationen zusammenarbeiten. Gegenseitige Inspiration, Übernahme und Weiterentwicklung von Ideen.
7. Schritt (Ort Schule oder Museum)
Phase der Reflexion: Die Schüler sollen die Ergebnisse kritisch besprechen und qualitativ bewerten. Nach der praktischen Phase wird eine Ausstellung für die Schule vorbereitet. Für das Museum werden ebenfalls Bilder angefertigt, die in der Museumswerkstatt gezeigt werden.
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Thema
Kunst: 20. Jh.
Zielgruppe
Bildungseinrichtungen:
Sekundarstufe 1
Sekundarstufe 2
Format
personale Angebote begleitend zu den Ausstellungen:
Workshops
Zeitraum, Stundenvolumen
4 Wochen
insgesamt 8 Stunden
Kooperationspartner
Berufliches Gymnasium, aber offen für alle Schulen
erstellt: 27.09.2010
geändert: 05.03.2011
