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Kulturkoffer exklusiv & inklusivKulturkoffer exklusiv & inklusiv

 

Museum

Roemer- und Pelizaeus-Museum
31134 Hildesheim, Niedersachsen
www.rpmuseum.de

Museumssparte

Museum mit verschiedenen Sammlungsschwerpunkten
Kulturgeschichte und Naturkunde

Beschreibung

Das Roemer- und Pelizaeus-Museum (RPM) ist im letzten Jahr mit Eröffnung der Dauerausstellung „Museum der Sinne. Kultur- und Erdgeschichte barrierefrei erleben!“ bereits einen wichtigen Schritt in Richtung Barrierefreiheit und Inklusion gegangen. Die Ausstellung ist in seiner bestehenden Form deutschlandweit einmalig: Sie bietet als Hands-on-Ausstellung die Partizipation von Kultur- und Erdgeschichte mit allen Sinnen auf eigenständige und interaktive Weise für alle Besucher; ob mit oder ohne Behinderung.
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Zusätzliche Informationen zur Zielgruppe

Menschen aus Einrichtungen der Behindertenhilfe

Anmerkungen zu den Kosten und zur Finanzierung

Das Projekt "Kulturkoffer exklusiv & inklusiv" wurde, neben einem geringen Eigenanteil von 100,- €, finanziell mit 2.800,- € von der Johannishofstiftung in Hildesheim gefördert.

Besonderheiten

Das Konzept des „Kulturkoffers“ hat sich als praxistauglich und effektiv erwiesen. Insbesondere die Arbeit mit Menschen aus der Diakonie, die teilweise multiple Behinderungen haben und schwerstbehindert waren, hat gezeigt, wie wichtig eine sensible Vorbereitung und das Kennenlernen der Teilnehmer vorab ist, bevor sie vertrauensvoll das Museum besuchen.

Mit dem Kulturkoffer-Projekt engagiert sich das RPM im Bereich der integrativen Museumspädagogik, d. h. im Sinne eines kulturpädagogisch-didaktischen Angebots auch für diejenigen Besuchergruppen, die bisher keinen Bezug zu Museen hatten und/oder deren Zugang zur kulturellen Teilhabe erschwert ist.
Im Rahmen der intensivierten Zielgruppenarbeit wird angestrebt, das Angebot des „Kulturkoffers“ nachhaltig im museumspädagogischen Angebot des RPM zu verankern und weitere finanzielle Mittel zur Fortsetzung des Projekts zu aquirieren.

Probleme & Lösungen

Das Projekt hat gezeigt, dass nicht nur organisatorische Hürden, sondern auf allen Seiten auch Barrieren in den Köpfen zu überwinden sind. Denn nicht zuletzt müssen auch die Einrichtungen der Behindertenhilfe und deren Mitarbeiter zunächst davon überzeugt und damit vertraut gemacht werden, dass Museen tatsächlich adäquate Angebote auch für Menschen mit Behinderungen bieten können.

Öffentlichkeitsarbeit

Persönliche Ansprache, Printmedien, Internet

Empfehlung

Persönliche Kontaktaufnahme mit Vertretern entsprechender Einrichtungen der Behindertenhilfe, um maßgeschneiderte und ansprechende Lösungen zu finden.

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Kurzinfos

Thema

Kulturgeschichte
Leben mit Behinderungen
Naturkunde: Evolution, Museumssammlung/Arbeiten im Museum

Zielgruppe

Gesellschaftlich und sozial relevante Einrichtungen u.ä.:
Sozial- & Gesundheitswesen
Einzel- und Gruppenbesucher:
Mehrere Altersklassen
Konzeptionelle Schwerpunkte:
generationsübergreifend
Besucher mit Behinderungen einbeziehend
unterschiedliche soziale Hintergründe berücksichtigend

Format

personale Angebote in den Ausstellungen:
methodisch variierte Führungen
personale Angebote begleitend zu den Ausstellungen:
Gesprächs- & Arbeitskreise
Medienangebote in den Ausstellungen:
Schautafeln, Texte, Bilder u.ä.
Ton, Film, Animation u.ä.
Anfassen erlaubt! Hands on u.ä.
Medienangebote begleitend zu den Ausstellungen:
Audioguides, PDA, I-Pods u.ä.
Mobiles Museum, Koffer, Mitmachausstellungen

Laufzeit

07.07.2015 - 30.11.2015

Kooperationspartner

Diakonie Himmelsthür und Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte Hildesheim

erstellt: 18.09.2015
geändert: 22.09.2015