
Verschiedene Erfahrungen - verschiedene Welten. Begegnung in Düsseldorf
Museum
Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf
40200 Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen
www.ns-gedenkstaetten.de/nrw/duesseldorf
Museumssparte
Historisches Museum
Beschreibung
Seit 2001 gibt es einmal im Jahr ein städtisches Besuchsprogramm für ehemalige Zwangsarbeiter aus Osteuropa, die in der NS-Zeit in Düsseldorf arbeiten mussten.
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Zusätzliche Informationen zur Zielgruppe
Je nach Schulform, die in diesem Programm kooperiert, sind die Schüler entweder 9./10. Klasse oder Oberstufe (Berufskolleg).
Besonderheiten
Die Schüler lernen durch die Begegnung gelebte Geschichte kennen. In der Begegnung mit den ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern erfahren sie Details aus der NS-Zeit, die so im Geschichtsunterricht nicht vorkommen. Die Gespräche stellen eine wertvolle Ergänzung da. Jugendliche haben nicht mehr lange die Möglichkeit, Zeitzeugen zu begegnen, und sie nutzen diese Gespräche in dem Bewusstsein, vielleicht die Letzten zu sein, denen dies noch möglich ist. Die Gäste freuen sich über das Interesse und wissen, dass ihre Geschichten nicht vergessen sind, sondern auch für nachkommende Generationen festgehalten werden.
Probleme & Lösungen
Manche Schüler äußern Vorbehalte, bei dem Projekt mitzumachen, da sie Ressentiments der Gäste und Vorwürfe befürchten. Diese Befürchtungen lassen sich durch eine umfangreiche Vorbereitung, Gespräche und letztendlich die Begegnung mit den Besuchern auflösen. Es wird aber kein Jugendlicher zur Mitarbeit gezwungen.
Öffentlichkeitsarbeit
Persönliche Ansprache
Thema
Geschichte: Nationalsozialismus, Zwangsarbeit
Zielgruppe
Bildungseinrichtungen:
Sekundarstufe 1
Sekundarstufe 2
Format
personale Angebote begleitend zu den Ausstellungen:
Workshops
Zeitraum, Stundenvolumen
1 Woche (Besuchswoche der osteuropäischen Gäste)
insgesamt ein Projekttag plus weitere Vorbereitung
Kooperationspartner
Schulen, Stiftungen und weiteren Sponsoren, Landeshauptstadt Düsseldorf
erstellt: 19.08.2010
geändert: 03.03.2011
